Hagen, den 27. April 2010


SPD Hagen - OB muss seine Blockadehaltung aufgeben

Der SPD-Unterbezirksvorstand Hagen erwartet von der SPD-Ratsfraktion, dass diese den Oberbürgermeister unserer Stadt nachdrücklich auffordert, seine Verantwortung für die Berufsausbildung junger Menschen wahrzunehmen und die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Der OB muss seine Blockadehaltung in der Frage der Ausbildung bei der Stadtverwaltung und in Unternehmen mit städtischer Beteiligung endlich aufgeben. Bei allen Sparbemühungen darf die überragende Bedeutung einer Ausbildung für junge Menschen nicht vernachlässigt werden. Das bürokratische Argument eines fehlenden Bedarfes kann hier nicht greifen.

Die Stadt Hagen als größter örtlicher Arbeitgeber hat Vorbildfunktion bei der Übernahme von Verantwortung für die Zukunft junger Menschen und deren Start in den Beruf. Dafür müssen auch künftig Chancen geschaffen werden, selbst wenn nicht alle Ausbildungsabsolventen übernommen werden können. Unser gemeinsamer politischer Wille muss es sein, Arbeit zu finanzieren und nicht Arbeitslosigkeit. Das ist nicht nur preisgünstiger, sondern entspricht auch einem Menschenrecht.

Falls der Oberbürgermeister nicht unverzüglich auf ein entsprechendes Verlangen reagiert, sollte die Fraktion eine Klage gegen ihn in Erwägung ziehen.